[Rezension] Maucher, Stefanie – Fida

Infos zum Buch:
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 26.03.2013                
Aktuelle Ausgabe : 26.03.2013                
Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 9781483957517
Format: Taschenbuch
Seiten: 216
Sprache: Deutsch
Inhalt:
Laura ist 13, als sie von einem Unbekannten auf offener Straße entführt und verschleppt wird. Ihre Eltern, besonders die Mutter, tun alles, um ihre Tochter wiederzufinden. Doch der Täter tut wiederum alles, dass Laura für immer vom Erdboden verschwindet.
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“Fida” erzählt aus drei Sichten, welche dramatische Auswirkungen solch ein schreckliches Erlebnis hat. Die Gedankengänge und Handlungen vom Opfer, der Mutter und dem Täter werden offenbart.
Stefanie Maucher schaffte es, mich in dem Bann von “Fida” zu ziehen. Von Beginn an fesselt das Schicksal der kleinen Laura und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, was mit ihr passiert, wie sehr sie leidet…
Doch auch die Mutter, ihr Handeln, ihre Hilflosigkeit gegenüber dem Verschwinden und die Kraft, die sie doch hat, immer weiter zu kämpfen, banden mich an das Buch. Wie gerne möchte man ihr helfen… Ihr Mut zusprechen, sie auf die richtige Fährte locken.
Die kranke Seele des Täters, seine grausame, sadistische Ader riefen in mir,  eine Wut hervor, die man bei einer Lektüre selten findet. Diese Abscheu gegenüber Tom, hat sich über die Seiten immer mehr in mir aufgebaut.
“Fida” ist kein Buch für schwache Nerven. Und doch sollten vielleicht auch “Zartbeseitete” dieses Buch lesen, sonst verpasst man was.
Es kommt ungemein realistisch rüber, was auch dem Schreibstil von Stefanie Maucher zu verdanken ist. Düster und einfach grausam schafft sie einen Einblick in eine Welt, die man wahrhaftig nicht erleben möchte.
Von mir gibt es 5 Sterne für eine spannendes Buch, was bestimmt bei einigen für schlaflose Nächte sorgen wird.

[Rezension] Sternberg, Clara – Sonntags bei Sophie

Infos zum Buch:
Erschienen: 17.04.2014 (3. Auflage)
ISBN: 978-3-7466-2538-6                   
Format: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
 Inhalt
Angefangen als WG-Bewohnerinnen sind aus Sophie, Melanie und Rosa seit über 20 Jahren die besten Freundinnen. Nach einer Silvesterparty kommt der Schock. Sophie ist erneut an Krebs erkrankt und diesmal gibt keine Chance mehr für sie. Sophie wird sterben. In diesem Bewusstssein treffen sich die drei Frauen jeden Sonntag, um gemeinsame Zeit zu verbringen. Es wird gelacht, geweint und sich erinnert. Und am Ende gewinnt doch immer noch das Leben. Denn Melanie ist schwanger und Sophie will es so lange schaffen, bis das kleine Mädchen auf der Welt ist.

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Ich hatte die Chance “Sonntags bei Sophie” in einer Leserunde zu lesen. Von Beginn an war ich von der Atmosphäre dieses Buches ergriffen. Die drei Frauen waren engste Vertraute und dies strahlte auch aus der Geschichte heraus. So dachte ich schon ein manches Mal “Warum habe ich so was nicht?”

Clara Sternberg versteht es trotz des sehr traurigen Hintergrunds, viel Lebensfreude und Mut durch die Geschichte schweben zu lassen. Ihr Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Ergriffen von Sophies Schicksal fieberte und litt ich mit den Freundinnen mit.

Die Nebencharaktere blieben immer etwas blass, was von der Autorin wohl auch so gewollt ist. Denn Sophie, Rosa und Melanie waren die Hauptpersonen dieses Romans.

Und nicht nur Sophies Leben nimmt eine krasse Wendung. Auch Rosa und Melanie verstehen, dass sie einiges im Leben umdenken müssen. Melanie, die sich seit Jahren an einen verheirateten Mann klammert, findet heraus, dass sie sich immer falsche Hoffnung gemacht hatte.

Rosa steht vor dem Scheideweg und einer Ehe, die sie so nicht mehr Leben will. Neue Wege werden gegangen, so dass sich Sophie ohne Sorgen verabschieden kann.

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Von mir bekommt “Sonntags bei Sophie” fünf Sterne! Mich hat der Roman berührt und doch auch gleichzeitig Mut gemacht. Ich durfte mitleiden und mitlachen und am Ende die Erkenntnis gewinnen, dass das Leben und die Liebe doch immer noch stärker als der Tod sind.

[Rezension] Horowitz, Anthony – Der Fall Moriarty

Erscheinungsdatum: 28.10.2014
Verlag: Insel Verlag
ISBN: 9783458176121
Format: Hardcover
Seiten: 342
Sherlock Holmes und Moriarty sind tot. Sie starben in den Reichenbachfällen. Doch ein gefährlicher Verbrecher namens Devereux aus den U.S.A., mischt nun die Unterwelt auf und hält die Londoner Polizei in Atem. Inspector Jones vom Scotland Yard nimmt gemeinsam mit dem Pinkerton-Agent Frederic Chase die Suche nach Devereux auf. Denn er ist noch gefährlicher, noch skrupelloser als Moriarty. Jones und Chase begeben sich auf eine rätselhafte Reise durch London, bei der die ersten Morde nicht auf sich warten lassen.

Ich mag die Geschichten von Holmes und Watson. Doyle ist für mich ein besonderer Autor, der es zur damaligen Zeit schaffte, den brillianten aber auch skurrilen Detektiv Sherlock Holmes zu erschaffen. Anthony Horowitz hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, den Meisterdetektiv wieder zum Leben zu erwecken.

“Der Fall Moriarty” ist bereits das zweite Buch, welches aber ohne die Personen Holmes und Watson auskommen muss. Dafür darf sich der Leser mit Anthony Jones, seines Zeichens Inspector bei Scotland Yard, und Frederic Chase, ein Detektiv aus der renommierten Agentur Pinkerton in New York, auseinandersetzen. Ich für meinen Teil, wurde mit diesen beiden Charakteren nicht so wirklich warm. Da, trotz allem die Geschichte aus Chase’ Sicht erzählt wird, die beiden Herren mir stets ein Rätsel waren. Jones verzweifelter Versuche, durch seine Denkweise dem Meisterdetektiv gerecht zu werden, erzeugte bei mir manchmal sogar Mitleid.

Horowitz’ Schreibweise lehnt schon sehr stark an die von  Arthur Conan Doyle an, doch war sie für mich nicht fesselnd genug. Zudem ich die Geschichte zeitweise schon sehr langatmig empfand. Hätte ich das Buch nicht innerhalb einer Leserunde gelesen, würde ich wohl noch immer daran lesen.

Auch der überraschende Schluss konnte, meine Enttäuschung nicht mehr reduzieren. Ich habe mir einfach mehr erhofft. Mehr Spannung, mehr Rätsel, einfach mehr Sherlock Holmes. Wollen wir mal hoffen, dass dieser in den nächsten Büchern wieder auftauchen wird. Denn so manches Geheimnis in diesen Roman wurde nicht gelöst und ich denke, dass offene Fragen im dritten Band von Horowitz’ Holmes beantwortet werden.

Von mir gibt es drei von fünf Sternen.

Lauren, Christina – Beautiful Bastard

Erscheinungsdatum: 01.09.2014
Verlag : Mira Taschenbuch
ISBN: 9783956490545
Format:   Taschenbuch
Seitenanzahl  0 Seiten
Sprache: Deutsch
Hier könnt’ Ihr das Buch kaufen…




Chloe ist Studentin, selbstbewusst und weiß auch was sie will. Sie kann ihren Boss nicht ausstehen, weiß sich aber gegen seine Arroganz und seine Sticheleien zu wehren.

Bennett Ryan ist nicht nur Chloes Boss, sondern auch verdammt sexy. Und er kann so gar nicht die Finger von seiner Praktikantin lassen.

Sowohl Chloe als auch Bennett müssen bald  verstehen, dass man Anziehungskraft und Gefühle nicht so einfach abschalten kann.

Beautiful Bastard ist ein erfrischender und prickelnder Erotikroman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Geschrieben von Christina Lauren – einem Autorinnen-Duo – ist es der erste Band der Beautiful-Reihe. Band 2 “Beautiful Stranger erscheint im Dezember 2014. Doch zunächst zu Band 1.

Ich stand dem Roman zuerst skeptisch gegenüber, da ja seit SoG die Erotikbuch-Welle ihres Gleichen sucht. Von überall schießen neue Autoren aus dem Boden und berieseln uns mit mehr oder minder guten und prickelnden Romanen. Von daher war ich nicht überrascht, dass es auch in diesem Buch das übliche Schema Boss und Praktikantin gab. Doch muss ich sagen, dass ich beim Lesen durchaus meinen Spaß hatte.
Chloe mochte ich von Anfang an, da sie selbstbewusst und gradlinig ihren Weg geht. Auch Bennett fand ich “cool” und gepaart mit der richtigen Portion Arroganz ein spannender Charakter. 
Es geht schon ziemlich schnell zur Sache und vielen mag dies sauer aufstoßen.  Aber gerade das, macht die Geschichte aus. Denn alles beginnt so urplötzlich. Keiner kann sich dem anderen entziehen. Und schnell kommt die Frage auf, ob denn aus reiner sexueller Anziehungskraft überhaupt Liebe werden kann? Schaffen es Chloe und Bennett, sich über ihre Gefühle klar zu werden?


Ich mochte den Schreibstil und war erleichtert, mal nicht von der “inneren Göttin” überrannt zu werden. Die Sexszenen waren angenehm zu lesen und ich hatte nicht das Gefühl vor Schames Röte in den Boden versinken zu müssen. Gut, bei mir dauert es auch, bis sowas passiert.

Wer jetzt allzu viel Tiefgang erwartet, der könnte enttäuscht werden. Aber wer einfach mal gut unterhalten werden möchte und dabei nicht auf das gewisse Etwas verzichten will, für den ist dieses Buch genau richtig.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen und werde dies auch tun. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Ernst, Susanna – Das Leben in meinem Sinn

Infos zum Buch
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 02.05.2012                
Aktuelle Ausgabe : 01.10.2014                
Verlag :             Droemer-Knaur              
ISBN: 9783426515556
Format: Taschenbuch
Sprache: Deutsch

“Komm, begleite mich ein Stück…  Wie eine Feder, getragen vom sanften Wind, gleite ich hoch über den Köpfen der Menschen dahin. Unsichtbar, unbemerkt, schwerelos…”

Mit diesem Satz fängt die Geschichte an, und mit diesem Satz schaffte es Susanna Ernst mich sofort an ihren Roman zu binden. 
Die Autorin brachte dieses Buch im Droemer-Knaur-Verlag zunächst als 6-teilige Ebook-Serie heraus. Doch seit dem 01.10. 2014 kann man es auch als Taschenbuch lesen und in die Welt von Ben und Sarah eintauchen.
Doch erstmal ein wenig zum Inhalt:
Schauspieler Ben Todd hat schon einen schweren Schicksalsschlag hinter sich, als er von seinem besten Freund, dem Produzenten und Regisseur Randy, zu einer neuen Serie engagiert wird. Seine Serienpartnerin Sarah Pace ist schon zu diesem Zeitpunkt eine gefragter Star und steht kurz davor zu heiraten. Die Serie wird ein großer Erfolg, doch verläuft das Leben der Schauspieler nicht immer in deren Sinn. Und so wendet sich das Schicksal häufig – und nicht immer zum positiven.

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Was für ein schönes Buch! Ich kannte Susanna Ernst vorher nicht. Zwar sind mir ihre Bücher schon ins Auge gefallen bzw. ein oder zwei sogar auf mein SuB gewandert, aber gelesen habe ich bisher noch nichts von ihr. Und so stürzte ich mich ins “Abenteuer” und folgte meinem Schicksal, neugierig darauf wohin es mich literarisch diesmal führt.  Dabei muss ich ehrlich sagen, dass mich “Das Leben in meinem Sinn” schlichtweg begeistert hat.

Die wunderbaren Charaktere und der schöne und für mich ziemlich entspannende Schreibstil, haben mir geholfen, ins Buch zu tauchen. Dabei konnte ich nicht nur Ben und Sarah folgen, sondern auch Randy, dem Schicksal und anderen Menschen. Denn das Buch lebt durch die Perspektivwechsel und verhindert, dass der Leser zu sehr durch das Buch fliegt. Dabei hat mir dieser Wechsel geholfen, andere Sichtweisen zu sehen und auch zu verstehen.
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Fazit
Für mich war “Das Leben in meinem Sinn” in diesem Jahr ein Lesehighlight und ich kann es nur weiterempfehlen. Tolle Charaktere, toller Schreibstil, tolle Geschichte! Daher bekommt es 5 Sterne von mir.

[Rezension] Siebern, Hannah – Barfuß im Regen

Quelle: Amazon

Titel: Barfuß im Regen
Autor: Hannah Siebern
Verlag: CreateSpace Independant
ISBN: B00NORZL14 (Ebook)
                 978-1502462534 (Taschenbuch)

Format: Taschenbuch und Ebook
Seiten: 428
Preis: 3,99€ (Ebook) 11,99€ (Taschenbuch)



Hannah Siebern wurde 1986 in Münster geboren und lebt nun mit ihrem Freund in Coesfeld.
Lesen war schon immer ihre Leidenschaft gewesen. Seit ein paar Jahren widmet sie sich auch der Schreiberzunft.  Nach der Realschule ging Hannah für ein Auslandsjahr in Mexiko verbracht. Ihre Erfahrungen hat sie in ihren aktuellen Roman
Barfuß im Regen
verarbeitet.
Bekannt geworden ist Hannah Siebern jedoch durch ihre Nubila-Reihe. Sie besteht aus fünf Teilen und ist eine Fantasy-Geschichte über Vampire.  Seit Juli diesen Jahres gehört auch dieses Buch
Zirkusmagie
zu ihren veröffentlichten Werken.


Janna trifft an der Uni auf Josh- den süßen Jungen aus ihrer alten Nachbarschaft, mit dem sie schon als Kind barfuß im Regen gespielt hat. Doch ihre Wiedersehensfreude hält sich in Grenzen. 
Jannas letzte Beziehung endete in einer Katastrophe und hinterließ bei ihr tiefe Wunden. Um Männer macht sie seitdem einen großen Bogen und konzentriert sich lieber auf ihr Studium. 
Daher kann sie es gar nicht brauchen, dass Josh sie mit seiner 
sorglosen Art und seinen sturmgrauen Augen immer wieder aus der Reserve locken will. 
Als die Umstände sie dazu bringen, mit Josh in eine WG zu ziehen, ist das Chaos perfekt. Vor allem, weil die Vergangenheit jeden Augenblick an die Tür klopfen könnte … 

„Barfuß im Regen“ Ein Roman über die Liebe, den Schmerz und alles, was sonst noch dazu gehört. 


Sie kennen sich aus Kindertagen und treffen sich plötzlich an der Uni wieder. Janna und Joshua sehen sich nach vielen Jahren in einem Studienkurs wieder. Zuerst versucht Janna ihm aus dem Weg zu gehen, denn sie hat noch schwer an ihrer Vergangenheit zu knabbern. Aber er weicht ihr nicht von der Seite und bietet ihr sogar an, gemeinsam eine WG zu gründen, als Janna auf Zimmersuche ist. Sie willigt ein und mit der Zeit schleicht sich Joshua immer mehr in ihre Gedanken. Doch kann er sie aus dem Loch herausholen, in welchem sie sich seit ihrer gescheiterten Ehe befindet? 
Hannah Siebern hat mit “Barfuß im Regen” ihren ersten Liebesroman veröffentlicht. Bekannt ist sie vielen Lesern bereits durch die Fantasy-Reihe “Nubila”. Sie schreibt selbst über dieses Buch, das es ein Experiment gewesen sei, da vieles in dieser Geschichte realen Personen und auch Ereignissen angelehnt ist.


Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie spielt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Der Leser lernt zunächst Janna im Hier und Jetzt kennen und erlebt, wie sie auf ihre Sandkastenliebe Joshua in der Uni wiedertrifft. Doch Janna kann sich ihren alten Freund nicht öffnen. Ihre Vergangenheit zerrt an ihr und Ängste verfolgen sie. Eine gescheiterte Ehe und ein Ehemann, der unberechenbarer nicht sein kann, nehmen ihr die Lebensfreude und den Mut unbedarf durch die Welt zu wandern.

Im Gegensatz dazu steht Joshua. Er ist ein sympathischer Charakter, der immer positiv denkend durchs Leben geht. Er hat eine Wahrnehmungsstörung und daher ist sein “Markenzeichen”, dass er selbst im tiefsten Winter nur mit einem T-Shirt bekleidet, umherspaziert. Er macht oft den Eindruck, dass er Emotionen nicht richtig wahrnehmen kann. Doch ich denke, dass dies einfach zu seiner Einstellung gehört. 

Vom Schreibstil war ich sehr angetan und das Buch hat mich richtig gefesselt. Ich war neugierig, was Janna dazu bewog, ihren Ehemann und damit ihre neue Heimat Mexiko zu verlassen. Einen Schritt, der schwer genug ist und ein Kampf der noch lange nicht beendet sein wird.

In den Vergangenheits-Sequenzen erfährt der Leser, wie Janna ihren Mann  Rogelio kennen und lieben lernte. Und Schritt für Schritt erkennt man auch, was der Grund für Jannas Angst ist.

Die Geschichte war sehr schlüssig und auch spannend. Ich fragte mich oft, warum Janna trotz vieler fragwürdigen Ereignissen, so blind vor Liebe war und in der Gegenwart plötzlich so vorsichtig ist. Daher lief ich nicht immer konform mit Jannas Gedanken. Aber ich glaube, dass kann man auch gar nicht. Letztendlich trifft sie am Ende die richtigen Entscheidungen.

Ein schöner Schreibstil, angenehme Charaktere und eine fesselnde Handlung machen dieses Buch zu einem “Must-Read”.  Daher vergebe ich gerne

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[Rezension] Singer, C. M. – Ghostbound-Reihe Teil 2 – Soulbound

[Rezension] Singer, C. M. – Ghostbound-Reihe Teil 2 – Soulbound

“Soulbound” ist eine gelungene Fortsetzung der “Ghostbound-Trilogie”. Die Geschehnisse schließen nahtlos an Band 1 an und der Leser muss nicht viel tun, um gleich wieder in die Geschichte einzutauchen.

Elisabeth hat Daniel ins Licht gehen lassen. Nun quält sie der Liebeskummer und das schlechte Gewissen zugleich, weil sie diese Entscheidung allein getroffen hat. Doch schnell kommen sie und ihre Freunde dahinter, dass Daniel nicht in den Himmel aufgestiegen ist, sondern von einer Bruderschaft gefangen gehalten wird. Denn gebraucht wird Daniels Seele. Doch Elisabeth setzt alles aufs Spiel und riskiert viel um Daniel zu retten.

Genauso spannend wie Teil 1 geht es in diesem Roman weiter. Daniel ist fort und Elisabeth ist kurz davor den Lebenswillen zu verlieren. Sie zieht die Kraft aus der Suche nach den Mördern von Daniel. Doch schnell merken Elisabeth und auch der Leser, dass Daniel gar nicht weg ist. Er wird gefangen gehalten von einem mächtigen und alten Kult. Mir ging zeitweise die Naivität von Elisabeth auf die Nerven. Auch das überstürzte und teilweise unüberlegte Handeln war manchmal sehr anstrengend zu verfolgen.

Jedoch machte dies der Spannung keinen  Abbruch und ich flog nur so dahin durch die Geschichte.Wieder einmal sind es auch die Nebenfiguren, die diese Kriminalgeschichte so lebendig gestalten. Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß und war schon etwas enttäuscht, dass die Geschichte so schnell zu Ende war.

Umso spannender wird der Veröffentlichung von Teil 3 “Spellbound” im Frühjahr 2015 erwartet. Ich bin neugierig, wie sich die Liebe zwischen Daniel und Elisabeth weiterentwickelt und welchen Feinden sie erneut entgegentreten müssen.Auch der zweite Teil konnte mich, trotz kleiner Macken, überzeugen. Ich freue mich sehr auf den dritten Band und bin gespannt, wie die Trilogie zu Ende geht.


Infos zum Buch

C. M. Singer – Soulbound (Ghostbound 2)

Soulbound // C. M. Singer
Quelle: Amrun Verlag

 

  • ISBN: 978-3-944720-22-0
  • Seiten: 374
  • Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2014
  • Verlag: Amrûn Verlag
  • Format: Taschenbuch
  • Preis: 14,80€ (TB)
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Gibt es Liebe über den Tod hinaus? Elizabeth hat sich noch nie damit befasst, doch als Daniel, der charmante Polizist, der vor ihren Augen ermordet wurde, als Geist zurückkehrt, entwickelt sich eine Liebe, die alle Grenzen sprengt. Nur sie kann ihn wahrnehmen und in dieser Welt halten. Die Suche nach Daniels Mördern bringt allerlei Gefahren mit sich und ständig quält sie die Frage: Hat das Schicksal den beiden tatsächlich eine zweite Chance gewährt? Oder ist es nichts weiter als ein kurzer Aufschub des Unvermeidlichen? … Quelle: Amrun Verlag

[Rezension] Singer, C. M. – Ghostbound-Reihe Teil 1 – Ghostbound

[Rezension] Singer, C. M. – Ghostbound-Reihe Teil 1 – Ghostbound

Eine Recherche über eine mysteriöse Mordserie macht Elisabeth mit Daniel bekannt. Sie versucht ihn einem Club “auszuhorchen”, doch unverhofft kommt oft und sie vergisst ihre Pläne schnell. Denn die beiden merken, dass es zwischen ihnen gefunkt hat. Doch lange kann Elisabeth ihre Romanze nicht genießen, denn Daniel wird vor ihren Augen brutal umgebracht. Sie ist der Verzweiflung nahe, doch anscheinend hat es das Schicksal gut mit ihr gemeint. Denn Daniel wandelt als Geist weiterhin auf Erden umher und Elisabeth ist der einzige Mensch, der Daniel sehen und hören kann. Gemeinsam machen die beiden sich auf die Suche nach Daniels Mördern und tauchen immer weiter in eine mystische Welt ein.

Ich kann gar nicht glauben, dass dieses Buch so lange auf meinem SuB rumschmorrte. Von der ersten Seite an war ich an dieses Buch gefesselt und konnte mit dem Lesen nicht mehr aufhören.

C. M. Singer hat mit “Ghostbound” eine besondere Kriminalgeschichte geschaffen, die einerseits romantisch und mystisch ist. Anderseits aber auch nicht mit Spannung spart.

Den beiden Protagonisten Elisabeth und Daniel fühlte ich mich sofort verbunden und fand sie auch durchaus sympathisch. Manchmal hatte ich jedoch das Gefühl, dass Daniel zu sehr engelhaft daher kommt. Er schien manchmal zu nett, zu lieb, einfach zu angepasst. Aber vielleicht war auch das der Grund warum er als Geist weiterhin sein Dasein auf Erden fristen durfte?

Elisabeth dagegen, machte häufig einen sehr naiven Eindruck. Dies fiel sogar den anderen Figuren in dem Buch auf. Dies störte mich manchmal schon sehr. Es handelt sich ja um einen Mordfall und da sollte man jeden Menschen in gewisser Weise auch kritisch betrachten.

Es hatte viel von “Ghost – Nachricht von Sam” als die beiden Liebenden sich näher kommen und einen Weg finden, ihre Beziehung “auf den nächsten Level” zu bringen. Mir schienen die gemeinsamen Liebesszenen manchmal etwas zu absurd, als dass man mit einem Geist “sexuell aktiv” sein könnte. Da ist mir doch eine Liebesszene mit reell existierenden Menschen (und deren Körper) lieber.

Aber ich konnte über dieses kleine Manko hinweg sehen, weil ich einfach von der Spannung und Romantik der Geschichte ergriffen war.

Auch die Nebenfiguren gefielen mir sehr. Besonders Daniels Kollege und bester Freund Tony, der sich von einem grimmigen und arroganten Polizisten zu einem sympathischen und warmherzigen Freund für Elisabeth entwickelt.

Manchmal kam auch Situationskomik auf, was die Geschichte ein wenig auflockerte. Vor allen Dingen die Kabbelleien von Elisabeth, Daniel und Tony untereinander waren amüsant zu lesen.

Von mir gibt es für “Ghostbound” die volle Punktzahl. Es ist eine Kriminalgeschichte, die mit der richtigen Mischung von Spannung, Mystik und Romantik daher kommt.


Infos zum Buch

C. M. Singer – Ghostbound – (Ghostbound 1)

Ghostbound // C. M. Singer
Quelle: Amrun Verlag

 

  • ISBN: 978-394-4729-015
  • Seiten: 480
  • Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2013
  • Verlag: Amrun Verlag
  • Format: Taschenbuch
  • Preis: 14,80€
Kaufen / Verlagsseite

 

Elizabeth hat sich noch nie damit befasst, doch als Daniel, der charmante Polizist, der vor ihren Augen ermordet wurde, als Geist zurückkehrt, entwickelt sich eine Liebe, die alle Grenzen sprengt. Nur sie kann ihn wahrnehmen und in dieser Welt halten. Die Suche nach Daniels Mördern bringt allerlei Gefahren mit sich und ständig quält sie die Frage: Hat das Schicksal den beiden tatsächlich eine zweite Chance gewährt? Oder ist es nichts weiter als ein kurzer Aufschub des Unvermeidlichen? … Quelle: Amrun Verlag
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