
Die Kunst der Marginalie: Wie Randnotizen das Lesen in ein lebendiges Gespräch verwandeln
Das weite Feld neben den Zeilen Ein Buch liegt geöffnet auf dem Tisch, das Papier nimmt das Licht auf, und neben den gedruckten Zeilen wartet
alles über die Welt der Literatur

Das weite Feld neben den Zeilen Ein Buch liegt geöffnet auf dem Tisch, das Papier nimmt das Licht auf, und neben den gedruckten Zeilen wartet

Das unheimliche Echo unserer Amtsstuben Manchmal beginnt der Tag mit einem unscheinbaren Fenster auf dem Bildschirm. Ein Formular verlangt ein weiteres Formular, ein Ticket wird

Das verstaubte Postfach als literarischer Salon Das Postfach wirkt äußerlich unspektakulär: ein blinkendes Symbol, eine Reihe von Betreffzeilen, dazwischen Rechnungen, Benachrichtigungen und jene hastig formulierten

Der stille Dialog zwischen Seite und Schatten Eine gute Leseecke ist mehr als ein bequemer Sessel, ein Stapel Bücher und eine Decke, die nach Abend

Vom Knarren der Dielen zur inneren Stille Ein Zimmer, eine Tür, ein Tisch am Fenster. Virginia Woolfs berühmtes Bild vom „eigenen Zimmer“ beginnt nicht mit

Vom Schrecken der Monumente Sieben Bände, mehrere tausend Seiten, Sätze, die sich über ganze Absätze winden wie steinerne Treppen: Schon der Anblick von Marcel Prousts
